Finales Konzert am 5. September in Zschopau

Irene Roth-Halter. Foto: Urs Roth

Das letzte Konzert des Erzgebirgischen Orgelsommers 2026 findet am 5. September 2026 in Zschopau statt. Damit steht eine bedeutende große Barockorgel aus Silbermanns Zeit am Schluss der Orgelreihe. Der Erbauer war zwar kein Silbermann-Schüler, orientierte sich jedoch sehr offenkundig am großen Meister und dessen Orgelbau im Freiberger Dom St. Marien. Die Zschopauer Orgel von Jacob Oertel (gest. 1762) ist die drittgrößte und gehört wohl zu den schönsten Barockorgeln in Sachsen.

Um 16.00 Uhr sind Sie herzlich zur Orgelführung eingeladen. Anschließend erwartet Sie Kaffee und Kuchen in der gemütlichen Atmosphäre des Kirchhofs. Um 17.00 Uhr beginnt das Orgelkonzert mit der Schweizer Organistin Irene Roth-Halter. Sie ist Organistin an der Stephanskirche in Konstanz und gastiert als Konzertorganistin, Pianistin und Cembalistin im In- und Ausland. An die Oertel-Orgel in Zschopau bringt sie ein Programm mit Werken von Bach, Händel, Vivaldi, Krebs, Haydn und Fanny Hensel-Mendelssohn mit. Darüber hinaus ist sie aber auch mit zeitgenössischen Kompositionen von Gottfried Fischer (1924-2009) und Maja Bösch-Schildknecht (*1978) zu hören. Der Eintritt ist frei.

 

Der Erzgebirgische Orgelsommer wird unterstützt von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.