Erzgebirgischer Orgelsommer

Erzgebirgischer Orgelsommer in Cämmerswalde. Foto: Jan Katzschke
Der Erzgebirgische Orgelsommer 2025 fand in Zöblitz, Pfaffroda, Eppendorf sowie Cämmerswalde und Nassau statt. Es war bereits der fünfte Erzgebirgische Orgelsommer, den die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e. V. in Kooperation in den erzgebirgischen Kirchgemeinden ausgerichtet hat. Jan Katzschke, Künstlerischer Leiter der Orgelreihe, freute sich über „regen Zuspruch und ein begeistertes Publikum zu den Orgelführungen und Konzerten. Der Erzgebirgische Orgelsommer ist mittlerweile ein voll etabliertes Festival. Es gibt aber auch noch viel Neues zu entdecken, und so werden wir 2026 wieder einen Orgelsommer mit fünf Konzerttagen anbieten. Neben bewährten Konzertorten werden auch neue dabei sein, wichtig sind dabei dieses Mal die bedeutenden Orgeln der Silbermann-Nachfolger des 19. Jahrhunderts. Besondere Rollen werden auch die Orgeln in Forchheim (Gottfried Silbermann) und Lengefeld (Zacharias Hildebrandt) spielen – sie werden 2026 beide 300 Jahre alt.“
Die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V. will mit dem Erzgebirgischen Orgelsommer musikalisch vernetzen und Raum für Begegnungen schaffen. Er wird in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kirchgemeinden veranstaltet. Äußerst wichtiges Anliegen der Organisatoren ist zum einen die Wertschätzung der historisch-kostbaren Instrumente Gottfried Silbermanns, seiner Schüler und Nachfolger. Zum anderen geht es insbesondere darum, mit dieser Konzertreihe auch die kleineren Orte im Erzgebirge mit ihrer Kooperation zu unterstützen und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der ganzen Region zu stärken. Die herzliche Gastfreundschaft der Kirchgemeinden bleibt dabei besonders in Erinnerung und macht den Erzgebirgischen Orgelsommer für das Publikum zu einem ganz besonderen Erlebnis in einer der schönsten Orgellandschaften der Welt.
Das neue Programm für den Erzgebirgischen Orgelsommer 2026 wird in Kürze veröffentlicht.