300-jähriges Jubiläum der Silbermann-Orgel in Forchheim

Vor 300 Jahren schufen George Bähr und Gottfried Silbermann gemeinsam das einzigartige Ensemble von Kirche und Orgel in Forchheim. Die Kirche wurde im Stil einer Predigtkirche konstruiert. Charakteristisch ist hier, dass sich die Orgel auf der Musikempore über dem Altar befindet. Das zeigt, für wie wichtig die Kirchenmusik in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angesehen wurde. Die Forchheimer Orgel ist – nach aktuellem Forschungsstand – Gottfried Silbermanns „Opus 22“. Mehr über die Orgel…

Anlässlich dieses Jubiläums ist auch die Gedenkstele der Kunstschmiede Ehnert und Glaskünstlerin Barbara Ebner von Eschenbach an den Jubiläumsort gebracht worden und ziert dort mit ihren leuchtenden Glasplatten die Kirche. Sie wurde im Oktober 2014 im Freiberger Dom eingeweiht, als dort das erste der ingesamt 34 Orgeljubiläen stattfand. Sie besteht aus zwei Corten-Stahlplatten, die über Kreuz ineinander gefügt wurden. In Aussparungen wurden 34 Glasplatten in blau-violetten Farbtönen eingesetzt – jede Glasplatte steht für eine der noch existierenden Silbermann-Orgeln und trägt Schriftzüge mit Erbauungsdatum, Ort und Kirche sowie Manual- und Registerzahl der jeweiligen Orgel.